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Biber

Gewässerunterhaltung – Biber

Mit Veröffentlichung in 2016 (siehe unter „Gewässerunterhaltung“ – „Biber“) hatte ich einen Überblick über die Verbreitung von Bibern, Beeinträchtigungen durch Bibertätigkeiten auf Gewässerunterhaltung und Landnutzung und deren Folgen für das Verbandsgebiet des UHV „Obere Ohre“ gegeben.

Die Übersicht im Anhang zeigt die diesbezügliche Entwicklung bis einschließlich 2018. Danach ist eine stetige, wenn auch leichte Zunahme der Bibertätigkeit und wohl auch des Bestandes der Biber im Verbandsgebiet zu verzeichnen. Die Gesamtkosten durch Biber in und an den Gewässern und Anlagen des Verbandsgebietes haben sich von 99.251 € in 2015 auf 110.507 € im Jahr 2018 erhöht. Die direkten Kosten für den UHV „Obere Ohre“ erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 66.427 € auf 81.143 €.

Absolut positiv zu werten ist die seit 2019 erfolgte Übernahme von diesbezüglich anteiligen Kosten durch das Land Sachsen-Anhalt. So erhielt der UHV „Obere Ohre“ von den im Detail nachgewiesenen „Biberkosten“ des Jahres 2018 mit 40.633 € rd. die Hälfte in 2019 erstattet. Jahrelanges intensives  Argumentieren und politische Überzeugungsarbeit durch Vertreter des Verbandes zur Sache haben sich damit gelohnt.

Der praktische Umgang mit Beeinträchtigungen durch Biber im Verbandsgebiet des UHV „Obere Ohre“ bleibt der Gleiche wie in den Vorjahren. Auf Basis der vom Landkreis Börde und vom Altmarkkreis Salzwedel erteilten Ausnahmegenehmigungen beseitigt der UHV Verstopfungen an technischen Anlagen, wie z.B. Brücken, Rohrdurchlässen oder Stauanlagen. Die Regulierung von Biberdämmen bedarf aus Artenschutzgründen in jedem Einzelfall der Prüfung und Zustimmung durch die Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling. Betroffene wenden sich bitte weiterhin direkt an den UHV, der alles Weitere veranlasst.

22.07.2019         Müller

                             Geschäftsführer

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