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Finanzen Beiträge

Unterhaltungsverband „Obere Ohre“                                         Oebisfelde, den 22.01.2020

 

 

Informationen zum Haushaltsplan / Beiträge 2020

 

 

Die Verbandsversammlung, höchstes Organ des Verbandes, hat auf Vorschlag des Vorstandes den Haushaltsplan, die Beiträge und Beitragssätze für das Jahr 2020 in ihrer Sitzung am 09.12.2019 beschlossen. Der Haushaltsplan 2020 wurde von der Rechtsaufsichtsbehörde nicht beanstandet und ist damit rechtswirksam.

Der Haushaltsplan 2020 beinhaltet Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2.373.424,40 €. Hiervon entfallen 1.437.460,85 € auf den Kernhaushalt des Verbandes. Die übrigen 935.963,55 € sind der Finanzierung einer Maßnahme der EU-Wasserrahmenrichtlinie vorbehalten. Hier soll die durch Hochwasser zerstörte Stauanlage in der Ohre bei Jahrstedt-Germenau ersetzt werden. Die Maßnahme wird zu 100% aus EU-Mitteln refinanziert und hat somit keinen Einfluss auf die Beiträge des Verbandes (siehe Anlage Haushaltsübersicht 2020).

 

Der Flächenbeitrag des UHV „Obere Ohre“ für das Jahr 2020 beträgt 647.871,30 €. Dies entspricht einem Flächenbeitragssatz von 10,863658 €/ha. Der Flächenbeitrag ist damit seit 2015 nahezu identisch (siehe Anlage Entwicklung Beiträge).

Der Erschwernisbeitrag des UHV „Obere Ohre“ beträgt 2020 gleich 71.985,70 €. Bei gezählten 18.425 Einwohnern im Verbandsgebiet ergibt sich ein Erschwernisbeitragssatz von 3,906958 €/Einwohner. Die leichte Erhöhung des Erschwernisbeitragssatzes ist dem stetigen Rückgang der Einwohnerzahlen geschuldet (siehe Anlage Entwicklung Beiträge).

 

Hinweis:  Die Angaben zu den Beitragssätzen entsprechen der Beitragsebene 1 Unterhaltungsverband – Gemeinde. Die tatsächlichen Beitragssätze, die die Gemeinden auf die Bürger umlegen (Beitragsebene 2), weichen davon ab. So erfolgt zu den Erschwernisbeitragssätzen durch die Gemeinden eine Umrechnung der Erschwernisbeiträge auf die betroffene Erschwernisfläche. Die Erschwernisbeiträge werden somit nicht in €/Einwohner, sondern in €/ha-Erschwernisfläche ausgewiesen. Außerdem dürfen die Gemeinden ihren Verwaltungsaufwand, der ihnen durch die Umlage der Beiträge entsteht, den Beitragssätzen zurechnen.

 

 

gez. Müller

Geschäftsführer